Zahlungsfristen Hochbau

Verkürzung der Zahlungsfristen auf 30 bzw. 45 Tage

Der Regierungsrat hat beschlossen, ab 2015 die Durchlaufzeiten von Rechnungen im
Hoch-, Tief- und Wasserbau zu verkürzen (RRB Nr. 1220/2014). Bei Rechnungen, die direkt bei der Verwaltung eingehen (direkte Rechnungen), ist eine Zahlungsfrist von 30 Tagen einzuhalten. Bei Rechnungen, die bei beauftragten Dritten zur Vorprüfung eingehen (indirekte Rechnungen), verkürzt sich die Frist auf 45 Tage.

Um diese Fristen einzuhalten, hat das Hochbauamt einen Prozess «Vorgezogene Zahlungsfreigabe Hochbau» eingeführt. Dieser sieht vor, dass die Zahlung der Rechnungen unmittelbar nach der Prüfung und Anweisung durch das Hochbauamt erfolgt. Die Prüfung, Anweisung und endgütige Verbuchung durch die für die Liegenschaften verantwortlichen Einheiten wird nachgelagert.

Die neuen Zahlungsfristen gelten ab dem Rechnungsjahr 2015. Ab diesem Zeitpunkt werden nur noch Verträge mit den kürzeren Fristen abgeschlossen.

Um die verkürzte Zahlungsfrist umsetzen zu können, benötigt das Hochbauamt aber bei allen indirekten Rechnungen die Unterstützung der beauftragten Planer und Bauleitungen sowie der rechnungsstellenden Unternehmungen. Als Hilfestellung und Anleitung hat das Hochbauamt deshalb eine Kurzinformation, aktualisierte Merkblätter sowie ein Rechnungsmuster erstellt.