Lagergebäude des Opernhauses soll saniert und erweitert werden

14.07.2016 - Medienmitteilung

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Der Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, der Opernhaus Zürich AG an die Gesamtkosten von 28,5 Millionen Franken eine Subvention von höchstens 16 Millionen Franken für die Asbestsanierung und die Erhöhung der Lagerkapazität im Lagergebäude in Oerlikon zu bewilligen.

Das Opernhaus verfügt – anders als viele vergleichbare Opernhäuser weltweit – über keine Lagermöglichkeiten im Hauptgebäude. Dazu dient das 1964 erstellte, seit 2000 im Eigentum des Opernhauses stehende Lagergebäude Kügeliloo an der Binzmühlestrasse 210 in Zürich-Oerlikon. Die Dachkonstruktion des Lagergebäudes ist mit Spritzasbest kontaminiert, zudem sind im Gebäude weitere Schadstoffe vorhanden. Die Asbestsanierung ist unumgänglich, weil gemäss den Vorschriften des Umwelt- und Gesundheitsschutzes der Stadt Zürich keine Veränderungen an diesen mit Spritzasbest in Kontakt stehenden Bauteilen vorgenommen werden dürfen, bevor eine fachgerechte Sanierung durchgeführt worden ist. Diese ist mittlerweile dringlich, weil an verschiedenen Stellen des über 50-jährigen Daches Reparaturen anstehen. Sollte zudem ein Schadensfall am Dach oder an den Dachfenstern eintreten, könnte das die sofortige Schliessung des Lagergebäudes nach sich ziehen, was für den Spielbetrieb des Opernhauses verheerende Folgen hätte.

Im Lagergebäude Kügeliloo steht auf ungefähr zwei Dritteln der Hallenfläche eine verschiebbare Regalanlage und auf einem Drittel ein konventionelles Holzregal. Da das Opernhaus grundsätzlich über zu wenig Lagerraum verfügt, müssen weitere Lagerflächen gemietet werden. Die geplante Erhöhung der Halle erspart die Erstellung eines provisorischen Notdachs für die Asbestsanierung und schafft den nötigen Raum, um die bestehende Regalanlage um eine Ebene zu ergänzen. So kann auf das Holzregal verzichtet und insgesamt eine Verdoppelung der Lagerkapazität erreicht werden. Damit werden die gemieteten Lagerflächen nicht mehr benötigt.
Das vorliegende Bauprojekt wurde von Meletta Strebel Architekten AG, Zürich erarbeitet, die im Sommer 2015 in einem vom Hochbauamt des Kantons Zürich durchgeführten Planerwahlverfahren ausgesucht wurden.

(Medienmitteilung des Regierungsrates)

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